 Ein Genuss
für alle Sinne!
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AM BERNER
Vor ungefähr 150 Jahren ist das Bernerhaus vom damaligen Grundherrn, dem
Grafen Kottulinsky, als Weingartenhaus und Aussichtswarte errichtet worden. Man
hat einen Rundumblick vom österreichischen Bergland im Norden über die Wald-
und Obstlandschaft, vorbei am jüngsten Kurort Österreichs - Bad Waltersdorf -,
bis zur gewaltigen Riegersburg im Süden und der beginnenden Steppenlandschaft
des Burgenlands im Osten. Die neu gegründeten Vereine des 19. Jhdts. machten es
zum Ort großer Feste, auch von einer vielbesuchten Geburtstagsfeier für sein
Majestät Kaiser Franz Josef, gibt es ein historisches Bild. Der Name leitet
sich, wie auch bei der "Bernerleiten" und der "Bernerau" vom
mächtigen mittelalterlichen Rittergeschlecht der Berner von Schachen ab, die
hier schon anno 1370 verschiedene Güter besassen. Dieser Rittersitz ist aus dem
Gut jenes Hochfreien Walther von Traisen hervorgegangen, nach dem Waltersdorf
benannt ist. In einem Teilungsbrief der Ritter Jörg und Dietrich Berner anno
1423, wird dieser Wirtschaftshof als "das Gesäß am Hof" genannt.
Dieser ist dann um 1530, von Bernhard von Teuffenbach, den Bernern abgekauft
worden. Die Burg war schon verfallen und schien nur noch als Burgstall auf. Von
der anschließend erbauten groß angelegten Schlossanlage der Teuffenbacher
existiert nur noch ein Meierhoftrakt. Hier ist die Jahreszahl 1581 vermerkt, die
das Ende der Bauarbeiten für das seinerzeitige Schloß Untermayerhofen anzeigt.
Schon zu dieser Zeit war der Berner ein einziger Weinberg.
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Bad Waltersdorf
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